Politik geht auch mich was an

Mein Name ist Svenja Radlof und ich bin Mutter eines elfjährigen Sohnes. Beruflich bin ich als Operationsmanagerin für Tankschiffverladungen im Einsatz. Verschiedene Erlebnisse, sowohl im Kindergarten, als auch in der Schule, sowie der liberale Gedanke, ebneten 2017 meinen Weg in die FDP.

Ich möchte mich für die Kinder in unserer Stadt stark machen. Die Bildungspolitik der rot grünen Landesregierung halte ich nach diversen Erfahrungen für eine Katastrophe. An dieser Stelle könnte ich viele Defizite in unserem System nennen, wie z.B. die ineffiziente Inselarbeit der einzelnen Schulen, die fehlende Kontinuität mit fatalen Folgen für die Kleinen und das insgesamt nicht zukunftsorientiere abstrakte Bildungssystem mit seiner dürftige finanzielle Ausstattung.

In der FDP wurde ich sehr freundlich aufgenommen und bin mittlerweile stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses. Gerade übernehme ich die Redaktion für diese Web-Seite der FDP Mitte. Die ehrenamtliche Arbeit in der Partei macht sehr viel Spaß und ich habe schon viele tolle Menschen kennengelernt, was auch eine große persönliche Bereicherung ist.

Bevor ich der FDP beigetreten bin, muss ich gestehen, war mir nicht wirklich bewusst, wie sich genau in einer Partei engagiert werden kann und warum man überhaupt eintreten sollte. Deswegen ist es mir ein Anliegen, dies kurz zu beschreiben.
Nach Eintritt in die Partei, erfolgt eine automatische Zuordnung zu dem Wohnbezirk. Der Vorsitzende des Bezirkes lädt dann automatisch alle dort wohnhaften Mitglieder zu den Bezirksversammlungen ein, die einmal im Quartal stattfinden. Dort stellen sich die Neumitglieder vor, der Bezirksvorsitzende und ggf. die Abgeordneten berichten über aktuelle Themen. Jeder darf sich einbringen. Darüber hinaus kann jedes Mitglied sich informieren, welche Ausschüsse es gibt, die Termine der Ausschüsse einsehen oder bei der Geschäftsstelle erfragen. Durch die Mitarbeit in den Ausschüssen, die das beratende Gremium der Abgeordneten darstellen, lernt man am besten andere Parteimitglieder kennen. Einmal im Jahr werden alle Neumitglieder auch zu einem Neumitgliedertreffen eingeladen. Dort können sich die Mitglieder ausführlich informieren. Die FDP hat z.B. vor kurzem auch eine Informationsfahrt nach Berlin über zwei Tage angeboten, die fast kostenlos war. Nicht zu vergessen natürlich der Landesparteitag, der einmal im Halbjahr stattfindet. Auf dem Landesparteitag wird über verschiedene Anträge, sowohl der Ausschüsse als auch einzelner Mitglieder abgestimmt.

Es würde mich sehr freuen, wenn sich mehr junge Menschen und auch Eltern politisch stärker engagieren, um unsere Stadt für die Zukunft fit zu machen und somit für die nächsten Generationen eine gute Grundlage zu schaffen.
Am Ende möchte ich es noch erwähnen, weil es mich sehr schockiert und geärgert hat: So etwas wie mit der HSH Nordbank, das Milliarden die die Stadt nicht hat verzockt werden, darf nie wieder passieren! Ich hätte mir massive Proteste der jungen Menschen gewünscht und das die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Auch in der Presse ist das Thema leider viel zu leise durchgelaufen.

Gute Politik ist eben nicht selbstverständlich und jeder Hamburger sollte sich für unsere Stadt stark machen!

Meldet euch gerne bei mir mit euren Fragen oder wenn ihr mitmachen möchtet.
S. Radlof