26.10.2009 Der geplante Sparkurs für Hamburgs Bezirke bei den Sozialausgaben ist eine dramatische Bedrohung für die Zukunft einer qualitätvollen Jugend- und Sozialarbeit der Bezirksämter. Diese Ansicht vertritt Martina Kaesbach, sozialpolitische Sprecherin der FDP Hamburg und Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Billstedt.
„Es kann nicht sein, dass die Hamburger Politik mehr Qualität und Personal bei den Allgemeinen Sozialen Diensten (ASD) fordert, während der Senat genau da seine Bezirke im Stich lässt."
Kaesbach weiter: „Der ASD führt gerade eine dringend notwendige Modernisierung durch, das kostet viel Geld und bindet massiv Personal. Eine neue Einteilung der Aufgabenbereiche steht an! Und dann das: Bis 2014 118 Millionen weniger Budget für die Bezirke. Zwangsläufig erfasst der Sparzwang auch die Sozialarbeit!"
Es wäre vollkommen inakzeptabel, dass der Senat einerseits bei Schulreform und Stadtbahn das Geld mit vollen Händen ausgibt, andererseits aber beim direkten Dienst am Menschen einfach mit den Achseln zuckt. Schwarz-Grün läute einen Winter der sozialen Kälte ein.